Über die Rekitzrettung SDS e. V.
Wir sind ein engagierter Verein für Rehkitz- und Jungwildrettung aus Lauf an der Pegnitz im Nürnberger Land. Mit Leidenschaft für Natur, Tier- und Artenschutz setzen wir uns ehrenamtlich dafür ein, junge Wildtiere vor dem Mähtod zu bewahren.
Während der Mähsaison unterstützen wir Landwirte, Jäger und Flächenbewirtschafter im Nürnberger Land mit moderner Drohnentechnik und Wärmebildkameras bei der Suche nach Rehkitzen und anderem Jungwild. Durch unsere Einsätze können jedes Jahr zahlreiche Tiere gerettet werden.
Neben der Rehkitzrettung engagieren wir uns auch in der Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit rund um Natur- und Tierschutz im Nürnberger Land. Gemeinsam möchten wir das Bewusstsein für den Schutz von Jungwild stärken und langfristig einen wichtigen Beitrag für unsere Region leisten.
Ob als Helfer, Unterstützer oder Fördermitglied – wir freuen uns über jeden, der unsere Arbeit für die Rehkitzrettung in Lauf an der Pegnitz und im Nürnberger Land unterstützt.

68
Gerettet Kitze 2025
32
Drohnenflugstunden 2025
34
Mitglieder

Rehkitzrettung - Ablauf
Der Ablauf der Rehkitzrettung:
Grundsätzlich sind wir auf die Mitarbeit der Landwirte und der Jagdpächter angewiesen.
Dies funktioniert in den meisten Fällen sehr gut, ist aber noch ausbaufähig und benötigt noch mehr Aufklärung
1. Terminabsprache mit Landwirt und Jagdpächter
2. Informieren des Drohnenpiloten und der fleißigen Helfer
3. Abfliegen der Wiese mit modernstem Equipment
4. Rettung der Rehkitze und anderer Wildtiere
Nach der Mahd
Nach der Mahd werden die Rehkitze wieder unverzüglich in die Freiheit entlassen und werden von Ihren Müttern (Rehricken) sehr schnell abgeholt.


Grundsätzliches
Die Natur gleicht im Mai, Juni und Juli einer großen Kinderstube. Viele Wildtiere bringen jetzt, in der sogenannten Brut- und Setzzeit, ihren Nachwuchs zur Welt. Bittet daher alle Naturnutzer und Hundehalter um erhöhte Rücksichtnahme.
Leider kommt es immer öfter vor, dass Wildtierkinder berührt oder gar aus Mitleid mitgenommen werden. Diese falsch verstandene Tierliebe macht Wildtiere dann tatsächlich zu Waisen und führt schlimmstenfalls sogar zum Tod. Haftet menschlicher Geruch am Nachwuchs verstoßen Ricke oder Häsin ihr Junges – und es muss verhungern.
Zum Schutz vor natürlichen Fressfeinden werden Rehkitz, Junghase und Co. in den ersten Lebenswochen von ihren Müttern im hohen Gras oder am Waldrand abgelegt und nur zum Säugen aufgesucht. Die Jungen haben noch keinen Eigengeruch und sind dank ihrer Färbung gut getarnt. Droht Gefahr, flüchten sie nicht, sondern ducken sich instinktiv. Ein angeborener Schutzreflex vor Fressfeinden, der Rehkitz oder Junghase dann zum Verhängnis wird, wenn Menschen sie mit bloßen Händen anfassen. Nur ein verletztes oder nachweislich verwaistes Tier ist hilfebedürftig. Im Zweifelsfall sollten Tierfreunde einen ortsansässigen Jäger kontaktieren, der den Zustand des Jungtieres genau einschätzen kann.
Frei laufenden Hunden sind Wildtierkinder in der Brut- und Aufzuchtzeit schutzlos ausgeliefert. Selbst wenn der Hund gut hört, reicht eine Sekunde Unaufmerksamkeit und der Vierbeiner hat ein Rehkitz oder einen Junghasen entdeckt und packt diesen instinktiv. Der DJV appelliert an Hundebesitzer in der Brut- und Setzzeit die Wege nicht zu verlassen und ihre Lieblinge an der Leine zu führen.
Öffentliche Aktionen
Öffentlich sind wir alle 2 Jahre beim Dorftag Simonshofen vertreten.

Kontakt aufnehmen
Telefon:
E-Mail: rehkitzrettung.sds@gmail.com
Adresse: Hopfenstraße 30B, Lauf a. d. Pegnitz, 91207, Bayern, Deutschland